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So kann es nicht bleiben!

Nein, so kann es wirklich nicht mehr weitergehen mit dem Hin und Her, mit dem Stückwerk, unsere Altstadt bürgerfreundlicher zu gestalten. Die seit Öffnung der Grossen Straße für den Autoverkehr unhaltbar gewordenen Zustände müssen schnellstmöglich beseitigt werden. Da es aber keine einfache Lösung gibt, sind das Verständnis und die Kompromissbereitschaft der Kraft- und Radfahrer, der Anwohner und der Gewerbetreibenden erforderlich. Appelle an erstere kann man sich sparen, sie sind vergebliche Liebesmüh. Die Fußgänger dürfen nicht mehr länger die Dümmeren sein.

Verständlich also auch der Ruf nach einer Fußgängerzone. Unter Federführung der AG Wohnen, Verkehr, Ordnung und Sicherheit hat unser Bürgerbund, gestützt durch den gleichen Standpunkt des Seniorenbeirates, einen Vorschlag dazu eingebracht. Trotz Zusage wurden uns bisher weder Zustimmung noch Ablehnung mitgeteilt.

In letzter Zeit ist aber wieder Bewegung in die Sache gekommen. Man muss den Verantwortlichen bescheinigen, dass sie gewillt sind, das Problem „Altstadt“ zu lösen. Gutachten und Stellungnahmen wurden eingeholt, andere Städte um die Übermittlung ihrer Erfahrungen gebeten und die Meinungen von Bürgern diskutiert. Die Bürgermeisterin hat eine Vorlage eingebracht, die bisher in den zuständigen Ausschüssen beraten wurde und am 26.01.2012 der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorliegen wird.

Klugerweise werden die Bürger in einer der nächsten Ausgaben der Neuen Strausberger Zeitung zum Thema Altstadt-Fußgängerzone befragt. Wie zu erfahren war, sind dazu einige Fragen anzukreuzen, und es wird gebeten, den betreffenden Abschnitt auf den angegebenen Wegen der Stadtverwaltung zuzuleiten.

Wir gehen davon aus, dass sich unsere Nordheimer sehr zahlreich an der Befragung beteiligen. Der Befragungsabschnitt kann auf den Versammlungen und Zusammenkünften, zur Sprechstunde des Vorstandes abgegeben und auch in die Briefkästen von Dieter Kartmann sowie aller Vorstandsmitglieder eingeworfen werden.

Abschließend weist der Vorstand auf das am 21.02.2012 geplante Gespräch zum Thema „Straßenverkehr in der Altstadt“ hin (siehe bei „Bitte vormerken“). Wir bitten um eine zahlreiche Teilnahme sowie rege Meinungsäußerung. Ziel ist: Nägel mit Köpfen zu machen, das schon im Jahr 2012 und nicht erst am Sankt-Nimmerleins-Tag.

Die Redaktion

 

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