head21a

Vielen Dank unseren ständigen Sponsoren für ihre Unterstützung :

Stadtwerke Strausberg

Sparkasse MOL

Brandenburgische Zentrale für politische Bildung

Apotheke am Krankenhaus Strausberg

Das “Casino” im Wohnheim Wriezener Straße

casino

 

 

 

designby

Strausberg ohne Kulturzentrum

Neulich sagte mir ein Bekannter, dass Strausberg zwar die größte Stadt im Landkreis sei, aber was die Kultur betrifft, am Ende der Welt zu liegen scheint. Gewiss ein wenig hart ausgedrückt. Aber da ist was dran.

Fakt ist: Gegenwärtig hat die Kommune keinen Ort, um den Bürgern repräsentative Theater-, Konzert- oder andere unterhaltende Veranstaltungen vor größerem Zuschauerkreis anbieten zu können. Selbst für Einwohnerversammlungen, für Auftritte unseres Tanztheaters oder für die traditionellen Jugendweihefeiern gibt es derzeit keine Möglichkeit.

Schaut man in Nachbargemeinden, sieht die Situation ganz anders aus. Dort haben die Volksvertretungen, perspektivisch weit voraus denkend, dafür gesorgt und auch finanzielle Möglichkeiten erschlossen, dass geeignete Veranstaltungsräume entweder saniert oder neu gebaut wurden, so in Altlandsberg, in Petershagen oder in Neuenhagen. Auch das Kulturhaus in Seelow wurde rundum mit großem Aufwand saniert.

Bei uns verließ man sich über lange Jahre auf die vorhandene und betriebene Immobilie Klub am See. Und plötzlich wurde sie von der bundeseigenen BIMA verkauft. Den Zu-schlag für den Klub und das lukrative Areal direkt am See erhielt ein Herr Melzer. Und, nach einem Jahr war Schluss. Offensichtlich ist,.dass der Besitzer diesen Bau „entsorgen“ will. Was schert ihn das Grundgesetz, nach dem Eigentum verpflichtet. Was scheren ihn die Bedürfnisse der Bürger nach kultureller Entspannung.

Nun würde ich natürlich gern wissen, wie gehen die Stadtverordneten und die Bürgermeisterin mit dieser Situation um? Wie die Bürgermeisterin Frau Elke Stadeler auf dem Nordheimforum informierte, ist für die Zukunft im Stadtzentrum eine Lösung angedacht. Das geht ja nicht von heute auf morgen. Deshalb unsere Frage: Welche Übergangslösungen können gefunden werden. Trotz mancher Widrigkeiten wäre zu überlegen, ob es möglich ist, die Turnhalle in der Wriezener Straße, den Kultursaal im ehemaligen Kfz-Regiment oder den Kinosaal im ehemaligen Ministerium zu nutzen. Es gibt sicher viele Institutionen, Vereine und Bürger, die ein solches Anliegen unterstützen würden.

Kultur ist gelebtes Leben einer Kommune. Und dazu gehören nicht nur die gewiss vorhandenen lokalen Initiativen für kulturelle Erlebnisse, wie beispielsweise kleinere Veranstaltungen von Vereinen oder das vielseitige Angebot des Literaturcafes in der Grossen Straße. Und da gäbe es sicher noch weitere Beispiele. Aber ein Mittelzentrum wie Strausberg braucht auch ein repräsentatives kulturelles Zentrum!

Stadtverordnete und Stadtverwaltung sind gefragt!

Helmut Putzger

 

Wir haben auf dieser Website Links zu anderen Seiten im Internet. Für alle diese Links gilt, dass wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben und uns auch regelmäßig davon distanzieren